Günther Kaunzinger (Würzburg)
seit 1974 Professor an der Musikhochschule Würzburg, seit 1998 Titularorganist an der Großen Orgel der Basilika Waldsassen, gilt bei Kritikern als technisches Phänomen". Dahinter steht Kaunzingers Konzept eines musikalisch vollgültigen, techn. emanzipierten und geistig hellwachen Orgelspiels. Sein außerordentliches Gedächtnis befähigt ihn, die Konzertprogramme auswendig zu interpretieren. Basis seines Könnens war ein umfangreiches Musikstudium in Deutschland, dem ein 7-jähriges Studium bei franz. Orgelmeistern folgte: bei Marie-Claire Alain, Maurice Duruflé und Jean Guillou. Sein engagiertes Eintreten für einen zeitgemäßen Orgelbau belegen zahlreiche Instrumente im In- und Ausland, darunter die Orgel der Basilika Waldsassen, die nach seinem Konzept entstand. Als Herausgeber der 1. Urtext-Edition des gesamten Orgeluvres von César Franck hat sich Kaunzinger besondere Verdienste erworben und auch musikwissenschaftlich profiliert. Zahlreiche gewonnene Internationale Orgelwettbewerbe legten die Grundlage für Kaunzingers weltweite Konzerttätigkeit und seine rege Schallplatten- und CD-tätigkeit, die mit dem Deutschen Schallplattenpreis 1980, 1982 und 1988 honoriert wurde. 1994 wurde Kaunzinger zum Interpreten des Jahres" gewählt. Neben Aufnahmen von Franz Liszt, J. S. Bach, Orgelmusik der Romantik und Amerikanischer Orgelmusik befinden sich auf seinen CDs die Gesamtwerke von Franck, Widor und Vierne.
Samstag, 17. November 2001
Er spielt Werke von:
|
Richard Wagner
|
Joh. Seb. Bach
|
César Franck
|
Louis Vierne
|
Charles-Marie Widor
|
und eigene Improvisationen
|
(das genaue Programm steht noch nicht fest und wird gesondert bekannt gegeben)
|
|