Jouri Kriatchko (ehem. Ukraine, jetzt Braunschweig)
Geb. 1950 in Zaporozje (Ukraine). 1977 Klavierdiplom an der Staatl. Päd. Hochschule Gnessin in Moskau. Orgelstudium bei Prof. Galina Koslowa am Glinka-Konservatorium" in Nischnij Nowgorod (Diplom 1986). 1988 1. Preis beim Russischen Orgelwettbewerb, 1990 3. Preis beim Internationalen Petrali-Orgelwettbewerb in Italien. 1977 bis 1984 Pianist an der Staatlichen Philharmonie in Zaporozje, 1984 bis 1991 Klavierbegleiter und Soloorganist an der Staatlichen Philharmonie in Nischnij Nowgorod. Seit 1982 beschäftigt sich Jouri Kriatchko neben der Konzerttätigkeit mit Orgelbau. 1989 gründete er in Nischnij Nowgorod (Rußland) eine Orgelbauwerkstatt. Insgesamt baute er 15 Orgeln unterschiedlicher Größe, die in Rußland, Estland, Litauen und Polen aufgestellt sind. Als Organist besuchte er verschiedene Orgelmeisterkurse (so bei Harald Vogel, Ludger Lohmann, Guy Bovet, Jon Laukvik, Arturo Saccetti, Ulrich Bremsteller, Edgar Krapp). In den Jahren 1996 und 1997 war er jeweils für ein halbes Jahr als
Orgelbauer-Praktikant bei der Firma Eule Orgelbau" in Bautzen tätig. 1997 spielte er in Ebersbach (Sachsen) eine CD mit Orgelmusik verschiedener Stile ein. Jouri Kriatchko konzertiert in verschiedenen Ländern; (bisher Konzerte z. B. in der Telemann-Konzerthalle" in Magdeburg, Dresdener Hofkirche, St. Jakobi in Lübeck, Dome in Riga, Graz, Schwerin, Freiberg, Zwickau, Bautzen; Philharmonien in Moskau, St. Petersburg u. a.). Seine Konzertprogramme zeichnen sich durch Vielseitigkeit und
Originalität aus. Im Repertoire: Orgelmusik aus verschiedensten Epochen und Ländern; Erfahrung mit Orgeln unterschiedlichster Größe und Orgelbauepochen.
Sonntag, 21. Februar 2001, 20.15 Uhr
Alek Templetou 20. Jh. |
Bach geht in die Stadt" (Präludium und Fuge) |
L.-J.A. Lefébure-Wély 1817 - 1869 |
Marche Es-Dur Scene Pastorale |
César Franck 1822 - 1890 |
Andantino g-moll |
Vincenzo Petrali 1832 - 1889 |
Grande Suonata per Organo B-Dur |
Matthias Leidler * 1962 |
Die Poltergeistvariationen Thema 2´mit 4´ 007 Seitensprünge Blues Quintenzirkelsalat Toccata feurioso |
W. A. Mozart 1756 _ 1791 |
Konzert-Rondo D-Dur KV 382 (Orgeltranskription von Christoph Kruyer) |
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